In jedem Wasser befinden sich verschiedene gelöste Stoffe in unterschiedlich hohen Konzentrationen. Es handelt sich hierbei um Kalzium und Magnesium sowie um Sulfate. Diese Stoffe sind für die Härte des Wassers zuständig. Außerdem befinden sich im Wasser auch noch Metalle wie z. B. Eisen, Kupfer und Mangan. Alle diese Stoffe sind in ionisierter Form im Wasser vorhanden. Durch die Erwärmung und Verwirbelung des Wassers können sich diese Stoffe absetzen.

Bei Kalzium und Magnesium können sich feste, in den Rohrleitungen und auf der Wannenschale anhaftende Kalkablagerungen absetzen. Diese Kalkablagerungen dienen als Nahrung und Haftgrund für Bakterien sowie Fette und Öle aus der Haut und aus Kosmetik. Es können sich sehr schnell Biofilme bilden. Biofilme werden von Bakterien gebildet und schützt sie vor Desinfektionsmitteln. Außerdem können die härtebildenden Ionen zusammen mit Seifenresten die sogenannte Kalkseifen bilden. Das sind schmierige Ablagerungen, die sehr schwer zu lösen sind.

Bei der Verwendung von SpaBalancer SoftWater werden die Moleküle vom Kalzium und Magnesium komplexiert. Das heißt, dass sie beim Übergang von der ionisierten Form in die feste Form eine andere Molekülstruktur erhalten. Sie können sich dann nicht mehr an die Rohrleitungswände anhaften. Die Entstehung von Ablagerungen in den Rohrleitungen kann dadurch verhindert werden. Der Kalkstein wird ausgefiltert.

Metalle im Wasser können zu Verfärbungen und Eintrübungen führen. Durch die Komplexierung mit SoftWater wird das verhindert und die Metalle können auch ausgefiltert werden.

Warum das SoftWater manchmal versagt und deswegen trotzdem der pH-Wert eingestellt werden muss.

Die Bildung von Kalkstein ist ein Kristallisationseffekt. Es kann passieren, dass sich an irgendeiner turbulenten Stelle in den Rohrleitungen durch das Ausgasen von Kohlendioxid ein erster Kristall bildet. Er kann dann sehr schnell wachsen. Je nach Wasserhärte und pH-Wert kann dieses Wachstum rasend schnell passieren. Manchmal zu schnell für das SoftWater. Es hat dann nicht genügend Zeit, mit den Kalksteinen eine Verbindung einzugehen und der Kalkstein setzt sich in den Rohrleitungen ab. Deshalb sollte auch bei der Verwendung von SoftWater immer der pH-Wert eingestellt werden.

Wasseraufhärtung und SoftWater

Da beim Badebetrieb viel Wasser verdunstet und deshalb Wasser nachgefüllt wird, gelangen permanent neue härtebildende Ionen in das Wasser. Dadurch härtet das Wasser auf. Dadurch kann es auch später noch zu Kalkausfällungen kommen.

Welche Wege gibt es, um Kalkstein zu vermeiden?

  • Den pH-Wert im Bereich zwischen 6,5 und 6,8 einstellen.
  • Bei sehr hartem Wasser alle 6 bis 8 Wochen den pH-Wert für zwei Tage auf 5,0 senken. Dadurch werden vorhandene Kalkablagerungen gelöst. Den Whirlpool kann man trotzdem benutzen weil die Haut einen pH-Wert von 5,0 hat.
  • SoftWater verwenden.
  • Bei sehr hartem Wasser unsere SoftWater Pads verwenden.

Was kann ich tun, wenn der pH-Wert zu gering eingestellt ist und nicht von alleine ansteigt?

Um den pH-Wert anzuheben, kann man jeden handelsüblichen pH-Heber verwenden. Wir bieten keinen pH-Heber an, weil unsere Mittel (Im Gegensatz zu Chlor) den pH-Wert nicht senken und man pH-Heber fast nie braucht. Falls Sie keinen pH-Heber zu Hause haben, können Sie auch Natriumhydrogencarbonat - auch bekannt unter Backsoda, Speisenatron - verwenden.

Warum gibt es ein unterschiedliches Verhalten bei Chlor-Produkten und SpaBalancer-Produkten?

Chlorprodukte enthalten in der Regel Cyanursäure um das Chlor zu stabilisieren. Diese Cyanursäure bleibt im Wasser und reichert sich dort an. Die Cyanursäure ist somit ein pH-Senker und senkt den pH-Wert automatisch. Das Problem: Je mehr Chlor man in das Wasser gibt, desto höher wird der Cyanursäuregehalt des Wassers. Deswegen fängt nach einiger Zeit der pH-Wert an zu sinken und man muss ihn permanent wieder anheben. Das Wasser wird durch die Säure auch schnell korrosiv und kann Metallteile und Kunststoffteile zerstören.

Die SpaBalancer-Produkte enthalten keine Säure. Im Gegenteil. Das SpaBalancer Ultrashock ist stark basisch. Das hat in der ersten Zeit den Nachteil, das der pH-Wert häufiger gesenkt werden muss als bei chlorhaltigen Mitteln. Dafür bleibt der pH-Wert später stabil. Das Wasser ist nicht korrosiv weil es keine Säure enthält. Und das dürfte nicht nur für den Whirlpool von Vorteil sein sondern auch für Ihre Haut.

Kann ich den pH-Wert in einem Schritt senken oder muss ich ihn in kleinen Schritten senken?

Bei der Verwendung von SpaBalancer Produkten können Sie den pH-Wert in einem Schritt senken. Bei der Verwendung von Chlorprodukten mit Cyanursäure (organisches Chlor) müssen Sie den pH-Wert in kleinen Schritten senken. Der Grund: Das Senken des pH-Wertes senkt auch automatisch die Alkalinität (Total Alkalinity). Das Senken des pH-Wertes in kleinen Schritten ist der Versuch, die Alkalinität nicht zu senken. Die Alkalinität darf bei Chlorprodukten nicht zu gering sein weil, sie die Säure im Wasser puffert. Da bei den SpaBalancer Produkten keine Säure in das Wasser gebracht wird, braucht man keine hohe Alkalinität.